Ein Familienbetrieb aus Leidenschaft!
Karsten Ellenberg lebt seit seiner Geburt in dem kleinen Dorf Barum in der Lüneburger Heide. Sein Vater lehrte ihm bereits den Kartoffelanbau, doch nicht irgendwie, sondern vom Herzen aus und mit viel Leidenschaft. 1991 stellt er mit seiner Frau Petra den Hof auf den ökologischen Anbau um. Modern gezüchtete Sorten waren ihm zu langweilig und so fing er langsam selbst an schmackhafte Sorten zu züchten. Karsten träumt davon die regionale Kartoffel wieder zu etwas Besonderem zu machen. Er schaffte vor allem aus Wildkartoffeln eine Genusswelt, die bereits vergessen schien, denn die Kartoffel kann so viel mehr als nur eine einfache Beilage sein - sie ist so vielfältig.
Ein historischer Rückblick
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1599
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1840
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1920
Der Wiederaufbau
Von 1900 bis 1920 war der Hof verpachtet. Danach heirateten Adele Schlüter und Johannes Evers und bauten den Betrieb gemeinsam wieder auf. Sie legten zunächst eine Obstplantage in der Nähe des Dorfes an, später kamen Getreide, Runkeln, Klee, Zuckerrüben und Kartoffeln hinzu. Dazu hielten sie Schweine, Kühe und Hühner.
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1945
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1984
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1987
Artgerechte Haltung
Karsten gründete die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (ABL) in Niedersachsen mit und übernahm den Vorsitz bis Anfang 1989. In dieser Zeit begann er parallel mit einer kleinen Schweinemast und war an der Gründung von Neuland beteiligt, einem Verband für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung.
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1995
Offen für Neues
Karsten hatte Bedenken, zu abhängig von kommerziellen Züchtern zu werden. Also ließ er sich in der Genbank Gatersleben alte Kulturpflanzensorten zeigen. Die ersten zehn alten Kartoffelsorten, jeweils nur ein paar Knollen, kamen in die Erde. Die Nachbarn hielten ihn zunächst für verrückt. Doch die Vielfalt an Form, Farbe und Geschmack war überwältigend.
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2004
Linda - ein jahrelanger Sortenschutzstreit
Die Kartoffelsorte Linda war über Jahrzehnte bei Landwirten und Verbrauchern gleichermaßen beliebt. Ende 2004 nahm das Zuchtunternehmen Europlant sie vom Markt, da nach 30 Jahren der Sortenschutz auslief und keine Lizenzeinnahmen mehr anfielen.
Karsten Ellenberg beantragte daraufhin die Wiederzulassung. Er fand schnell Unterstützung, und der Freundeskreis „Rettet die Linda" wurde gegründet. Am 28. August 2009 erhielt Linda die Zulassung im Vereinigten Königreich und darf seitdem in allen EU-Ländern wieder angebaut werden.
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2011
Ein Grund zum Feiern!
Im Rahmen der Grünen Woche zeichnete Bundesministerin Ilse Aigner Karsten und Petra Ellenberg mit dem ökologischen Förderpreis des Landwirtschaftsministeriums aus. Der Preis würdigt besondere unternehmerische Leistungen sowie die Innovationskraft des Betriebes. Kurzfilm zur Preisverleihung
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2018
Die nächste Generation stärkt den Familienbetrieb
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2018
Ausgezeichnet!
Eine unabhängige Jury wählte unsere Rote Emmalie zur Kartoffel des Jahres 2018. Die Auszeichnung wurde uns auf der Biofach in Nürnberg überreicht, der weltgrößten Messe für Naturkost und Naturwaren.
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2026
35 Jahre Bioland
1990 stellten wir unseren Betrieb auf die Bioland-Richtlinien um, ein Weg, der viel Geduld, Handarbeit und Überzeugung verlangte. Begonnen mit Getreideflächen, kamen später Kartoffeln und Gemüse hinzu. Schritt für Schritt entwickelte sich daraus unser heutiger Betriebsschwerpunkt, geprägt vom Blick auf Bodenfruchtbarkeit, Vielfalt und natürliche Kreisläufe.
Heute blicken wir auf 35 Jahre Bioland-Mitgliedschaft zurück, für uns ein Zeichen für Kontinuität, Verantwortung und gelebte Bio-Überzeugung.
Unsere 35-jährige Bioland-Geschichte




