Die Kartoffel gilt nicht umsonst als Zitrone des Nordens: Sie enthält besonders viel Vitamin C. Dazu kommen weitere Vitamine, eine Vielzahl an Mineralstoffen und Spurenelementen. Was die Kartoffel darüber hinaus noch zu bieten hat, lesen Sie hier.
Selbst zubereitete Gerichte schmecken oft am besten – und bei der Kartoffel zeigt sich das besonders deutlich. Kaum ein anderes Lebensmittel ist so vielseitig, schmackhaft und nährstoffreich: ob gekocht, gebacken, als Hauptgericht oder Beilage.
Kartoffeln kochen leichtgemacht! Wie wäre es mit leckeren Pellkartoffeln?
Wie wäre es mit klassischen Pellkartoffeln? Rechnen Sie pro Portion etwa 150–200 g Kartoffeln. Am besten kochen Sie die Kartoffeln mit Schale, so bleiben die Nährstoffe bestmöglich erhalten. Wer die Schale nicht mag, kann sie nach dem Kochen ganz einfach abpellen.
Je nach Größe und Sorte kochen Kartoffeln etwa 20–25 Minuten, bis sie gar sind. Mehlig kochende Sorten sind in der Regel schneller gar als festkochende. Kochen Sie möglichst gleichgroße Knollen zusammen. Größere Exemplare halbieren Sie am besten vorher, so werden alle gleichzeitig gar.
Den Garzustand prüfen Sie ganz einfach mit einer Messerspitze: Löst sich die Kartoffel leicht, ist sie fertig.
Gestückelte Kartoffeln benötigen nur etwa 10 Minuten zum Garen. Die Sorte Mayan Gold besticht durch ihre besonders kurze Kochzeit und ist in wenigen Minuten gar.
festkochend
Festkochende Sorten behalten auch nach dem Kochen ihre feste, leicht feuchte Struktur. Ihr geringer Stärkegehalt macht sie besonders vielseitig: Sie eignen sich hervorragend für Salz- und Pellkartoffeln, Gratins, Backkartoffeln, Salate, Pommes und Suppen.
Wir empfehlen: Heiderot, Violetta, Linda, Angeliter Tannenzapfen, Blaue Anneliese
Gekochte Kartoffeln sind nach dem Kochen noch zwei bis drei Tage haltbar, verlieren jedoch mit der Zeit leicht an Feuchtigkeit und Aroma. Im Kühlschrank sollten sie gut verpackt aufbewahrt werden, da sie sonst schnell den Geruch und Geschmack anderer Lebensmittel annehmen. Alternativ lassen sie sich auch in einer abgedeckten Schüssel bei Raumtemperatur lagern.
Bei Magenbeschwerden oder Sodbrennen kann Kartoffelsaft helfen: Er wirkt basisch und kann so die Beschwerden lindern. Dank des hohen Magnesiumgehalts der Kartoffel kann sie außerdem dazu beitragen, Muskelkrämpfen vorzubeugen.
Bei Husten, Halsschmerzen oder verspannten Muskeln lohnt sich ein Blick auf den altbewährten Kartoffelwickel. Dafür 4–5 Kartoffeln kochen, zu Brei stampfen und etwas abkühlen lassen, damit der Wickel angenehm warm, aber nicht zu heiß ist. Anschließend behutsam auf die betroffene Stelle legen. Darüber hinaus können blaue Kartoffeln dazu beitragen, den Blutdruck zu senken, in gekochter oder gebackener Form am wirkungsvollsten.Bei der Kartoffeldiät steht die Kartoffel als Hauptbestandteil der täglichen Ernährung im Mittelpunkt. Empfohlen werden etwa 600 Gramm pro Tag, zubereitet auf verschiedene Arten. Mit nur 70 Kilokalorien pro 100 Gramm ist die Kartoffel kalorienarm und sättigt dabei gut. Sie liefert wichtige Vitamine und Kalium, das die Nierentätigkeit anregt und die natürliche Entwässerung des Körpers unterstützt.
Achten Sie dennoch auf eine ausgewogene Ernährung und kombinieren Sie die Kartoffeln mit Gemüse, Salat, Obst, Fisch oder fettarmem Fleisch wie Geflügel. So unterstützen Sie Ihren Körper optimal und bleiben dabei abwechslungsreich und ausgewogen ernährt.Kartoffeln im Thermomix zuzubereiten ist ganz einfach. Ein praktischer Vorteil: Das Wasser kann nicht überlaufen.
Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in gleichmäßige Stücke. Geben Sie 500 g Kartoffeln zusammen mit 500 ml Wasser und einer Prise Salz in den Dampf-Gareinsatz (Varoma) und stellen Sie die Garzeit auf 30 Minuten bei Varoma-Stufe 1 ein. Bei größeren Mengen verlängert sich die Garzeit entsprechend. Öl oder Fett wird nicht benötigt: Im Mixtopf wird Wasser erhitzt, und die Kartoffeln garen schonend im aufsteigenden Dampf. So bleiben Aroma und Nährstoffe bestmöglich erhalten.Diese Methode eignet sich besonders für kleinere Mengen. Wählen Sie möglichst gleichgroße Kartoffeln oder schneiden Sie größere Knollen in Stücke. Stechen Sie alle Kartoffeln mit einer Gabel mehrmals ein und legen Sie sie in eine mikrowellengeeignete Schüssel. Geben Sie pro Knolle etwa einen Esslöffel Wasser hinzu und decken Sie die Schüssel ab, damit die Kartoffeln nicht austrocknen.
Bei 800 Watt sind etwa 400 Gramm Kartoffeln nach rund vier Minuten gar, 800 Gramm benötigen etwa 10 Minuten. Vergessen Sie nicht, die Kartoffeln zur Hälfte der Garzeit zu wenden.
Weltweit gibt es über 5.500 Kartoffelsorten. Ständig kommen neue Züchtungen hinzu, angepasst an unterschiedliche Klimabedingungen und Verbraucherwünsche. In Deutschland sind derzeit etwa 210 Sorten zugelassen, davon rund 150 Speise- und die übrigen Stärkekartoffeln.
Die Genbank in Groß Lüsewitz lagert etwa 2.750 Sorten sowie eine umfangreiche Sammlung wilder und kultivierter Arten. Die weltweit größte Kartoffel-Genbank befindet sich in Lima, Peru. Auch wir betreiben auf unserem Hof eine kleine Genbank mit etwa hundert Sorten. Hier erhalten wir seltene Kartoffelsorten und ihre Geschmacksvielfalt für kommende Generationen.Kartoffeln sollten grundsätzlich dunkel gelagert werden. Trifft zu viel Licht auf die Knolle, kann sie grüne Stellen entwickeln und den natürlichen Abwehrstoff Solanin bilden. Solanin gehört zu den Alkaloiden und kommt in der Kartoffelpflanze natürlicherweise vor, vor allem in Beeren, Keimen und grünen Stellen. Es schützt die Pflanze vor Pilzen, Schädlingen und Fraßfeinden.
In geringen Mengen ist Solanin unbedenklich. Grüne Stellen und Keime sollten jedoch großzügig entfernt werden, bevor die Kartoffel verzehrt wird.Die Kartoffelsorten werden als kleine Pflänzchen in Töpfen im Gewächshaus herangezogen. Die daraus entstehenden ersten kleinen Knollen werden im Folgejahr von Hand auf das Feld gepflanzt. Bis eine neue Sorte den ersten Ertrag bringt, vergehen oft mehrere Jahre. Das macht die Produktion zeit- und kostenintensiv.
Hinzu kommt, dass alte Sorten in der Regel geringere Erträge liefern als moderne Züchtungen. Was sie dafür bieten, ist unvergleichlich: ein Geschmack und eine Vielfalt, die industriell gezüchtete Sorten selten erreichen. Das spiegelt sich im Preis wider, den wir jedoch bewusst fair gestalten. Diese Sorten sind es wert, erhalten zu werden, als kulinarisches Erbe und als wertvolle genetische Ressource für kommende Generationen.Wir lieben die Fächerkartoffeln, denn sie sehen interessant aus und können geschmacklich vielseitig gestaltet werden. Die schnelle Zubereitung ist ideal für Leute mit wenig Zeit.
Einfach die Kartoffeln waschen und mit Schale in dünne Scheiben (0,5 cm) einschneiden, sodass sie unten noch zusammenhängen. Die Kartoffeln auf ein Backblech legen, salzen und anschließend mit Butterflöckchen belegen. Bei vorgeheizten Backofen (200°Grad) ca. 50-60 Minuten garen lassen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit nochmals mit der abgetropften Butter bestreichen, den Schinken darüber streuen und je nach Vorliebe würzen.
Nichts ist einfacher als das! Ein köstliches Kartoffelpüree - heute mal in blau. Das perfekte Kartoffelpüree muss natürlich frisch gekocht werden, ist aber schnell gemacht. Unsere Rezepte können Sie auch gerne downloaden.
Kochen für Angeber: Ihre selbstgemachten Kartoffel Ecken für zu Hause. Sie sollen außen gut gebräunt und knusprig sein, im Inneren aber angenehm cremig. Probieren Sie unsere genüsslichen Rezepte aus!