Unsere Ziele

 

Mission

Unsere Mission ist die Erhaltung und der Ausbau einer vielfältigen Kulturpflanze. Wir möchten einen transparenten Markt schaffen und den Verbraucher mit dem Landwirt direkt verbinden.
 

Vision

Unsere Vision ist eine Welt, mit 570 Millionen Bauern, die unabhängig von großen Zuchtunternehmen ihre eigene Vielfalt anbauen können. Damit bleibt die Kartoffel in bäuerlicher Hand!
 

  • Ein zentrales Zuchtziel ist die Krautfäuleresistenz. Da der Erreger sich kontinuierlich weiterentwickelt und neue Stämme zunehmend aggressiver auftreten, sind robuste Sorten für den ökologischen Anbau unverzichtbar.
  • Wir züchten Kartoffelsorten mit einer kräftigen und schnellen Krautentwicklung. So können die Pflanzen Beikräuter frühzeitig überwachsen und natürlich unterdrücken, ganz ohne chemische Hilfsmittel.
  • Wir züchten Kartoffelsorten, die auch mit geringeren Nährstoffmengen im Boden kräftig gedeihen. Denn im ökologischen Anbau steht die natürliche Bodenfruchtbarkeit im Vordergrund. Und natürlich muss der Geschmack stimmen.
  • Unsere Sorten geben wir vorrangig an Bio-Landwirte und Bio-Gärtner ab, die auf der Suche nach robusten, geschmackvollen Pflanzkartoffeln für den ökologischen Anbau sind.
  • Wir möchten dazu beitragen, die Abhängigkeit von großen Saatgutunternehmen zu verringern. Unsere robusten Sorten stehen auch konventionellen Betrieben als Pflanzkartoffeln zur Verfügung und helfen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren.
  • Wir möchten Menschen für die Bedeutung der Sortenvielfalt begeistern und zeigen, was verloren geht, wenn sie verschwindet.
  • Artenvielfalt nützt allen: den Landwirten, den Verbrauchern und der Natur. Denn wer die Umwelt schützt, schützt auch den Menschen.
  • Auf unsere Sorten erheben wir keine Nachbaugebühren. Was der Landwirt erntet, ist sein Eigentum.
  • Wir stehen für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Für uns ist der respektvolle Umgang mit natürlichen Kreisläufen keine Option, sondern Grundlage unserer Arbeit.
  • Pflanzgut ist Kulturgut. Es gehört in die Hände von Landwirten und Gärtnern, nicht in die Bilanzen von Konzernen.
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