Nahezu flächendeckendes Auftreten des Kartoffelkäfers

Die Bilder aus der vergangenen Saison sind noch in Erinnerung, und auch dieses Jahr zeigt sich bereits ein frühes Auftreten des Kartoffelkäfers in vielen Kartoffelbeständen. Erste Larven sind auf einigen Flächen bereits geschlüpft. Besonders in kleinen Anbauflächen kann das manuelle Absammeln von Käfern und Larven entscheidend sein, um eine rasche Ausbreitung zu verhindern. Ein aufmerksames Auge bei der Unkrautregulierung und beim Dammaufbau hilft, einen möglichen Befall frühzeitig zu erkennen.

Nicht nur die ausgewachsenen Käfer, sondern ihre Larven fressen überwiegend die Kartoffelblätter. Daher ist es wichtig, die ersten Kartoffelkäfer abzusammeln, bevor sie Eier legen. Wir empfehlen zudem, den Standort der Kartoffelpflanzen jährlich zu wechseln, da der Kartoffelkäfer im Boden überwintert. Pflanzen Sie keine Nachtschattengewächse neben das Kartoffelbeet, um zusätzliche Anziehungspunkte für den Schädling zu vermeiden.


Lebenszyklus des Kartoffelkäfers:


1. Käferbefall: Nach dem Überwintern im Boden erscheinen die erwachsenen Käfer und beginnen mit dem Reifungsfraß.
2. Paarung: Etwa 14 Tage nach dem ersten Auftreten paaren sich die Käfer und beginnen sofort mit der Eiablage. Die Eier werden meist auf die Unterseite der Kartoffelblätter gelegt.
3. Gelege: Die Entwicklungszeit der Eier beträgt etwa 7 bis 10 Tage, bei kühler Witterung langsamer, bei warmer Witterung schneller
4. Larvenstadien: Die Larven entwickeln sich in etwa 4 Wochen.


Durch gezielte Maßnahmen und regelmäßige Kontrollen können Sie den Befall in Grenzen halten und Ihre Ernte schützen. Ein früher Befall kann zu erheblichen Ertragseinbußen führen, da ein einziges Weibchen im Laufe eines Sommers mehrere hundert Eier legen kann, was zu einer raschen Vermehrung der Population führen kann.

vom: 04.06.2024

Kartoffelkäfer

Derzeit sind die Witterungsbedingungen für die Ausbreitung des Kartoffelkäfers sehr günstig. Die hohen Temperaturen sind ausschlaggebend dafür, dass der Käfer auch über längere Distanzen fliegt. Besonders betroffen sind davon Kartoffelpflanzen, die in der Nähe von Kartoffelflächen aus dem Vorjahr wachsen.

Beschädigungen

Beschädigungen

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